Kirchengemeinde Berlin-Biesdorf

Adresse

Apostelamt Jesu Christi KöR
Kirchengemeinde Berlin-Biesdorf
Maisweg 71
12683 Berlin

 

Gottesdienste

Sonn- und Feiertags 10:00 Uhr

Wir übertragen unsere Gottesdienste live:

YouTube Kanal der Gemeinde Biesdorf

Zur Zeit ist unsere Bestuhlung auf den einzuhaltenden Abstand gestellt. Besucher melden sich bitte telefonisch an.

Priester Arian Fischer 0179/ 23 488 17

 

Gemeindeleben

Natürlich ist auch bei uns Pandemie Bedingt das Gemeindeleben etwas schwerer.

In Übereinstimmung mit den aktuellen Regelungen wollen wir auch im neuen Jahr unsere Gesprächsabende fortsetzen.

Unsere für alle offenen Gesprächsabende finden, bis auf wenige Ausnahmen immer  Donnerstags um 18:30 Uhr in unserem Gemeinderaum statt. Wir hoffen, dass auch der große Chor unseres Kirchenamtes bald wieder zusammen kommen kann. Sollte es dadurch zu terminlichen Überschneidungen kommen, werden die Termine zu den Gesprächsabenden angepasst.

In diesem Rahmen wollen wir gerne über das jeweilige Thema reden aber vor allem über die Dinge reden, die Dich bewegen, die Predigt oder so manche Frage die Dich vielleicht beschäftigt. Jeder ist willkommen! Es ist nicht wichtig ob Du selbst reden möchtest oder kannst. Es ist nicht wichtig ob Du Dich in der Bibel auskennst. Wir wollen versuchen uns gegenseitig so manche Erkenntnis zu erarbeiten aber vor allem im Geiste unseres Herrn Jesu Christi zusammen sein.

„Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ Matthäus 18, Vers 20

Der erste Gesprächsabend im neuen Jahr findet am 13.01.2022 mit dem Thema: „Körper, Seele und Geist“ statt.

weitere Termine für das 1.Quartal 2022:

  • 27.01.2022 Thema: Was bedeutet apostolisch sein?
  • 10.02.2022 Thema: Epiphanias, Erscheinung?
  • 24.02.2022 Thema: noch offen
  • 10.03.2022 Thema: noch offen
  • 24.03.2022 Thema: noch offen

 

Biesdorfer Gemeindeblatt

für den Januar des Jahres 2022

Liebe Geschwister,

„Das Jahr geht still zu Ende“, heißt es, glaube ich, ich in einem Lied.

Und wir hoffen und wünschen jedem, dass es so sein mag.

Ganz selbstverständlich fragen wir uns mehr oder weniger, was das neue Jahr wohl bringen mag. Wir blicken natürlich auch zurück, auf das was uns begegnet ist, was wir erlebt haben, welchen Anfechtungen wir ausgesetzt waren. Allzu oft bemerke ich gerade auch bei mir, wie das vor und zurück schauen auf das Natürliche beschränkt ist.

Ich möchte mir gerne die Zeit nehmen und mal besonders auf das Geistige schauen.

Welche Erkenntnis ist mir geworden? Welche Gespräche habe ich führen dürfen?

Bin ich dem Weg Jesu Christi etwas näher gekommen? Habe ich Gott meinen Vater etwas mehr spüren dürfen? Bin ich mir seiner unendliche Liebe bewusst?

Ich war und bin sicherlich nicht immer gleich einverstanden mit den Wegen die unser Vater mich gehen ließ. Aber ich durfte spüren und erkennen, dass es gute Wege waren. Nicht immer leicht, aber immer zum Guten führend, zur positiven Veränderung, zu mehr Frieden auch aus Zufriedenheit.

Einer besonderen Erkenntnis kann ich mich nicht erwehren. Ich muss mich auf den Weg machen! Nicht das ich wüsste wohin er führt, nicht dass ich wüsste wie er aussieht. Aber wohl fest daran glaubend, dass es ein guter Weg ist. Ich will?

Ich möchte? Ich bin nicht sicher wie es richtig wäre, wollen oder möchten? Vielleicht trifft beides zu. Aber ich fühle, dass ich mich öffnen muss, Zweifel und Sorge über das was sein könnte abschütteln muss. Jeden Tag aufmerksam sein muss. Um was geht es? Es geht darum abzugeben, von dem was ich beim zurück schauen erkannt habe. Zu reden und zu leben von und mit der Liebe Gottes. Jeden Tag!

Ein wenig zu viel „ich“ im Text? Mag sein! Aber ich kann nicht für Dich entscheiden, nicht in Deinem Namen schreiben. Ich kann nur von meinem Erleben berichten.

Ich möchte Dich herzlich gerne einladen an dieser Stelle von Deinem Erleben zu berichten, von Deinen Wünschen für Dein geistiges Leben. Es ist unsere Aufgabe davon abzugeben, wo und wie auch immer.

Mit den besten Wünschen euer Priester Arian Fischer

 

Vers zum Monat:

„… und sagten: Amen!

Die Segnung und die Herrlichkeit und die Weisheit und die Danksagung und die Ehre und die Macht und die Stärke unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“

Offenbarung 7 , 12

 

AMEN!

Ein so kleines, aber doch „gewaltiges, starkes“ Wort.

Wissen wir, was wir damit sagen, wenn wir ein Gebet, die Predigt, einen Segen,…mit „Amen“ beschließen / bejahen? Sagen wir es einfach nur so „dahin“, weil wir es nicht anders kennen, und es ja halt so dazu gehört, oder kennen wir auch die Bedeutung dieses kleinen „Wörtchens“?

Was heißt es für dich, „dieses Amen“ auszusprechen? Willst du es wirklich, und soll es wirklich so geschehen, wie der Segen / die Predigt es verheißen hat?

Ich habe mich im Internet mal ein wenig „umgeschaut“, wie dort das „AMEN“ beschrieben ist. Hier könnt ihr jetzt einen kleinen Teil davon lesen:

„Das „Amen“ stammt aus dem Hebräischen, und kann nicht korrekt ins Deutsche übersetzt werden. „So sei es“, oder „So geschehe es“, aber auch „Wir vertrauen“ sollen die sinngemäße Bedeutung des Wortes sein.“

(Quelle: www.bigfm.de)

Noch ein wenig genauer, mit einigen Erklärungen, konnte ich dieses finden:

Amen = Es werde bestätigt!

(Quelle: Kleine Namenskonkordanz)

Eine starke Beteuerung der Bestätigung und Zustimmung. Der Ausdruck wird in der Schrift zum ersten Mal in 4. Mo 5,22 verwendet. Bei der dort beschriebenen Begebenheit musste eine Frau, die der Untreue ihrem Mann gegenüber verdächtigt wurde, von dem Fluch bringenden Wasser der Bitterkeit trinken. Der Priester sprach einen Fluch aus, der sie treffen würde, wenn sich der Verdacht der Untreue bestätigen sollte, und die Frau musste mit „Amen, Amen“ antworten.

Ähnlich verhielt es sich, als die Leviten auf dem Berg Ebal die verschiedenen Flüche aussprechen mussten. Im Anschluss an jeden Fluch heißt es: „Und das ganze Volk sage: Amen.“ (s. 5. Mo 27,14-26).

Als David seinen Sohn Salomo als Nachfolger einsetzte, sagte Benaja: „Amen! So spreche der HERR, der Gott meines Herrn, des Königs!“ (1. Kön 1,36). Als David die Bundeslade nach Jerusalem hinaufbrachte und einigen von den Leviten auftrug, den HERRN zu preisen, sagte das ganze Volk „Amen!“ und lobte den HERRN (1. Chr 16,36; vgl. auch Neh 5,13; 8,6).

Bei einer Gelegenheit bedeutet der Ausspruch nicht mehr als lediglich „möge es so sein“.Hananja weissagte fälschlicherweise, dass innerhalb von zwei Jahren alle Gefäße des Hauses des HERRN von Babylon zurückgebracht werden würden.Jeremia antwortete „Amen, der HERR tue so!“. Obwohl er wusste, dass es sich um eine falsche Prophezeiung handelte, drückte er mit diesem Ausspruch seinen Wunsch aus, dass das Ereignis so eintreffe, wie Hananja es fälschlicherweise vorausgesagt hatte (Jer 28,6).

Am Ende jedes der ersten vier Bücher der Psalmen wird „Amen“ hinzugefügt (Ps 41,14; 72,19; 89,53; 106,48). In diesen Fällen handelt es sich nicht um eine weitere Form der Einwilligung in das, was gesagt wurde. Vielmehr fügt der Schreiber am Ende ein „Amen“ hinzu, um zu bekräftigen, dass alles so sein und eintreffen möge. In drei der vier genannten Stellen wird das „Amen“ wiederholt.

Das hebräische Wort wird durchgängig mit „Amen“ übersetzt, bis auf eine Ausnahme in Jesaja 65,16, wo es zweimal mit „Treue“ wiedergegeben wird: „… wer sich im Land segnet, sich bei dem Gott der Treue segnen wird, und wer im Lande schwört, bei dem Gott der Treue schwören wird.“ Ein verwandtes hebräisches Wort bedeutet „glauben“ und wird in 1. Mo 15,6 verwendet.

Im N.T. wird das Wort häufig Lobpreisungen und Seligpreisungen angefügt, wie in Hebräer 13,21.25. Als Antwort wird es verwendet in 1. Korinther 14,16; Offenbarung 5,14; 7,12; 22,20.

Ein weitere Anwendung findet sich in 2. Kor 1,20: „ Denn so viele der Verheißungen Gottes sind, in ihm ist das Ja,“ (d.h. die Bestätigung) „darum auch durch ihn das Amen,“ (d.h. die Erfüllung) „Gott zur Herrlichkeit durch uns.“ Dass Christus die Erfüllung aller Verheißungen ist, ist so sicher, dass er selbst „der Amen“ genannt wird: „Dieses sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes“ (Off 3,14). So wie es im Himmel Antworten gibt (siehe die oben erwähnten Stellen aus der Offenbarung), so sollte es diese auch auf der Erde in den Versammlungen der Heiligen geben, und nicht ein bloßes Hören von Gebeten und Lobpreis. Dieses Wort wird auch wiederholt von dem Herrn Jesus verwendet, wobei es dann allerdings mit „wahrlich“ wiedergegeben wird.

(Quelle: www.bibelkommentare.de)

Vielleicht ist es uns ja jetzt sogar noch ein kleines bisschen bewusster / klarer, was wir mit dem Aussprechen des Wortes AMEN „tun“. Wir stimmen dem vorher gesprochenem Wort zu.

Lasst uns nun in ein von Gott gesegnetes, hoffnungsvolles Jahr 2022 gehen, und uns immer wieder bewusst sein, WIR SIND NICHT ALLEIN.

Es grüßen euch ganz lieb Schwester Fischer und Familie

 

für den Dezember des Jahres 2021

Vers zum Monat:

Und der Engel sprach zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben.“

Lukas 1 , 30-31

 

Liebe Geschwister,

Wir sind im letzten Monat dieses „Erdenjahres“, und die Weihnachtstage liegen vor uns. Vorher dürfen wir aber noch ein paar Adventssonntage haben, und uns auf die „Ankunft“ vorbereiten. Ich selbst bin in dieser Zeit immer ein wenig hin-und hergerissen zwischen fröhlich sein und Traurigkeit.In dieser Zeit schaut man doch immer mal wieder in seine eigene Kindheit, in der sich Eltern und Großeltern so viel Mühe gaben, und ihre ganze Liebe in uns und dieses Fest steckten. Es gab Bräuche,von denen wir uns ja vielleicht auch welche in die heutige Zeit übernommen haben.Auch ich habe versucht, meinen Lieben von meinem Erlebten etwas abzugeben / mitzugeben. Und vielleicht ist es mir ja auch ein ganz wenig gelungen.

Genauso, wie es große Freude bereitet, Traditionen weiter zu leben, macht es auch ein wenig wehmütig, dieses ohne die Liebsten zu tun, die uns diese wunderschönen Erinnerungen möglich machen. Natürlich soll man nicht so viel zurückblicken, aber ich glaube, diese Momente erlauben uns das. Auch ich hätte gerne meine Mutti gesehen, wie sie ihre Enkel und ihren Urenkel um sich gehabt hätte. Aber umso glücklicher macht es mich auch, selbst für meine Lieben da sein zu dürfen, und Ihnen zur Seite zu stehen. Hast auch du deine Lieben in Gedanken ganz nah bei dir? Man sagt, bzw. hört es immer so einfach … „ Weihnachten,…das Fest der Familie.“ Ist es wirklich so? Kann das wirklich jeder sagen? Ich selbst würde ganz klar sagen NEIN!!! Nicht jeder hat dieses Glück. Seien wir also froh und dankbar, wenn wir diese Tage mit Freunden, Geschwistern, und der Familie begehen können.

Was macht diese Zeit mit dir? Machst du dir Stress und Sorgen, oder kommt auch Freude auf? Kannst du dich in dieser Zeit ein wenig auf das Fest besinnen, dir Ruhe und Zeit gönnen, oder halten dich Stress und Arbeit fest?
Lasst uns einfach auch einmal froh und dankbar sein über das, was wir alles noch können. Egal, ob körperlich oder geistig. Schauen wir nicht so doll auf die Dinge, die nicht mehr so klappen, wie es einmal war.

Lasst uns liebe Worte finden, ein Lächeln schenken, oder auch ein paar Minuten „Redezeit“ abgeben. Für Menschen, die keinen mehr haben, sind das sehr kostbare Momente, die den Anderen über eine längere Zeit wieder etwas fröhlicher machen können, und viel Freude bringen. Für sie ist es z.B. genau DAS Geschenk zu Weihnachten. Lassen wir es also öfter mal Weihnachten für sie sein, … und damit auch für uns.

Wir wünschen allen eine gesegnete, gesunde und fröhliche Weihnachtszeit.

Es grüßen euch ganz lieb Schwester Fischer und Familie

 

Gemeindechronik

Die heutige Gemeinde Biesdorf besteht im Ursprung aus den Gemeinden Biesdorf, ehemals in der Oberfeldstaße beheimatet, und der Gemeinde Friedrichsfelde, damals in der Gudrunstraße ansässig. Wir sind heute 44 Brüder und Schwestern. Die Gemeinde wird seit September 2016 mit Hilfe der Unterdiakone Manfred Müller, Lothar Dienert und dem Chorleiter David Kaufmann vom Diakon Arian Fischer geleitet. Unsere Gottesdienste dürfen wir in einem Apostelamts eigenen Haus abhalten, welches wir mit Gottes Hilfe und der Hilfe vieler fleißiger Geschwister im Dezember 1996 nach mehrmonatigem Umbau einweihen konnten.

Nach Gottes Fügung wurde am 02.Mai 2017 der Diakon Arian Fischer zum Priester für die Gemeinde gesalbt und unser Bruder und Chorleiter David Kaufmann in das Amt des Unterdiakon gerufen.

Gemeindefahrt vom 15. bis 17. September 2017 nach Wolzig

Unsere diesjährige Gemeindefahrt führte uns wieder einmal nach Heidesee am Wolziger See zu unserem Gastgeber Michael Schröder auf dem Gelände von NaLiSe. Bereits seit vielen Jahren sind wir hier zu Gast und fühlen uns schon wie zuhause. Das Gelände bietet in seiner Abgeschiedenheit eine Möglichkeit für Stunden der Gemeinsamkeit.

Das passte zu dem Thema unserer Gemeindefahrt: Gemeinschaft. Nachdem wir am Freitag alle gesund angekommen waren und durch Micha mit einem leckeren Kesselgulasch am Lagerfeuer verwöhnt wurden, ließen wir den Abend gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen.

Am Samstag trafen wir uns zu einem gemeinsamen, ausgiebigen Frühstück. Unser Priester lud uns danach zu einer Gesprächsrunde zu dem Thema „Gemeinschaft“ ein. So trafen wir uns in der freien Natur und tauschten unsere Gedanken, Empfindungen und Meinungen zu diesem Thema aus.

Zur Mittagszeit fuhren wir nach Friedersdorf, denn dort wurde bereits Erntedank gefeiert. Festlich geschmückte Traktoren, Pferdekutschen, Erntemaschinen, auf denen fröhlich winkende Menschen saßen, fuhren an uns vorüber und warfen hin und wieder Süßigkeiten, Karotten, Zucchinis oder Äpfel der Menge am Straßenrand zu.

Am Nachmittag trafen wir uns wieder in Heidesee. Nach Gesprächen bei Kaffee und Kuchen fanden wir uns beim Federballmatch und die Herren zu einem Boccia-Spiel. Am Abend wurden wir durch ein vielfältiges Grillbuffet verwöhnt. Mit gemeinsamen Gesang, den Annabell mit Gitarre begleitete, und manchem schönen Gespräch klang der Abend an einem wunderschönen Lagerfeuer aus.

Am Sonntagmorgen kamen wir zum Frühstück zusammen und räumten danach den Frühstücksraum für unseren Gottesdienst um. Im kleinen Kreis feierten wir mit unserem Priester Gottesdienst mit dem Textwort aus der Apostelgeschichte – der Bekehrung des Sauls -. Danach räumten wir auf, trafen uns zum Gruppenfoto und packten unsere Sachen wieder zusammen.

Der Abschied stand bevor! Einer nach dem anderen verließ das Gelände in Richtung Heimat. Viel zu schnell war das erholsame Wochenende vorüber. In einem aber sind wir uns einig: Auch für das nächste Jahr wollen wir eine Gemeindefahrt planen; vielleicht einmal woanders hin. Hauptsache, eine Zeit der Gemeinschaft!