Gemeindetreffen 04.09.2022

Ein von Gott bereiteter Tag

Es ist Sonntag, der Gottesdienst liegt hinter uns, und unser gemeinsamer Gemeinde-Brunch steht an. Die Vorfreude ist groß. Unsere drei Berliner Gemeinden Marzahn, Hohenschönhausen und Biesdorf haben sich im Vorfeld abgesprochen was gebraucht wird, und wer was mitbringt.

Getroffen wurde sich im Gemeindegarten der Gemeinde in Berlin Biesdorf.

In der Vorbereitung hatten sich schon viele Geschwister, die gerne dabei sein wollten, in die Liste eingetragen. Ja,…das sah dann nach einem größeren Gemeindetreffen / Gemeindenachmittag aus.

Und das wurde es dann auch. Die Tische waren aufgestellt, die Kinder hatten ihre eigene Ecke, und der Pavillon stand auch schon über dem Buffet.

Nach und nach trafen dann die Geschwister ein. Bei vielen war die Freude groß, da man sich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Es wurde immer voller und fröhlicher. Wir hatten Sonnenschein, und auch die Temperatur war einfach nur passend.

Das Buffet war mittlerweile auch ziemlich gut gefüllt. Also da brauchte wirklich keiner hungrig nach Hause gehen.

Als alle zusammen waren, begannen wir diese Stunde mit ein paar Worten, und dem Gebet.

Und dann wurde auch schon los geschlemmt. Es folgten viele Gespräche untereinander, und auch die Kinder hatten ihren Spaß. Wenn man das Bild so anschaut, haben wohl auch mal die Muttis zum Stift gegriffen ;). Genau so sollte es auch sein. Jeder sollte und konnte überall dabei sein und mitmachen. So sind dann auch schon mal die Papa´s mit durch´s Springseil gehüpft.

Als dann langsam „Aufbruchstimmung“ aufkam, gab es noch ein paar liebe Worte, und wir beschlossen dieses Treffen mit einem Gebet. Langsam wurde es immer leerer, und viele helfende Hände fanden sich, um noch beim Abbau zu helfen. Bei den Verabschiedungen gab es von den Geschwistern nur positive Rückmeldungen zu diesem Tag.

So können wir diesen Tag in voller Dankbarkeit beenden, und sagen:

DANKE, lieber Gott! Du hast es richtig gut mit uns gemeint.

 

Biesdorfer Gemeindeblatt zum Oktober 2022

Vers zum Monat:
Du feuchtest die Berge von obenher; du machst das Land voll Früchte, die du schaffest;
du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, daß du Brot aus der Erde bringest,…“
Psalm 104, Vers 13-14

Liebe Geschwister,
geht es euch auch so, dass ihr euch fragt, wo das Jahr schon wieder „hin“ ist? Aber ich glaube, das fragen wir uns jedes Jahr auf`s Neue. Und so ist nun auch wieder das „Erntedankfest“.

ERNTEDANK => Die natürliche und geistige ERNTE

Für die natürliche und geistige Ernte der DANK

Wir brauchen die körperliche, aber auch die seelische Nahrung.

Haben auch wir dieses zurückliegende Jahr seit dem letzten Erntedankfest ausgesät? Können wir „heute“ mit voller Freude ernten? Konnten, und können wir sehen/erleben, dass unsere Saat Früchte trägt? Wie weit ist bei uns der Prozess vom Wachstum, des bei dir gelegten Samenkorns? Pflegst du es? Passt du darauf auf? Und gibst du immer mal wieder etwas vom „geistigen Dünger“? Nur so kann es wachsen, reifen, erblühen, und wieder neuen Samen daraus bringen, der erneut ausgesät werden kann.

Dieses Jahr hat uns ganz deutlich gezeigt, wie schlimm es ist, wenn so eine „Dürrezeit“ auf die Natur einwirkt. Seen, Teiche, Flüsse gehen zurück. Einige Teiche sind komplett verschwunden. Und da, wo eigentlich mal das Wasser war, ist nur noch trockener, aufgerissener Boden. Aber selbst dort kämpft sich dann das „Unkraut“ durch. Schon erstaunlich, wie stark die Natur ist. Oder auch die vielen Waldbrände. So viel ging kaputt. Aber Gottes Schöpfung, Gottes Natur ist ein großer Kämpfer. Trotz Bränden, trotz der Dürrezeit, kämpfen sich wieder kleine Triebe durch den Boden, und geben Hoffnung. Und so kommt dann auch die Zeit der „Erholung“, der Zuversicht zurück. Es beginnt wieder zu regnen, und Mensch und Natur „atmen auf“.

Kämpfen auch wir, wenn wir mal „innere/geistige Dürre“ haben? Und vertrauen wir dann auf unseren eigenen „inneren Regen“? Darauf, dass er nach der Zeit der Dürre zurück kommt? Lasst uns gut auf unseren „inneren Acker“ aufpassen, und ihn pflegen, damit er reift, und Früchte tragen kann.

Machen wir uns heute eigentlich noch Gedanken, woher das alles kommt, was wir so auf unseren Tellern haben!? Ist es nicht eigentlich schon selbstverständlich geworden, mal eben in`s Regal zu greifen, und „geerntet“ zu haben? Es ist so einfach für uns geworden.

Aber vorher steckt so viel Mühe darin, um dieses für uns zu ermöglichen. Das sollte uns wirklich mal wieder bewusster werden. Leben wir nicht eigentlich im Überfluss?

Sind wir in vielen Dingen nicht eigentlich schon zur „Wegwerfgesellschaft“ geworden? Da ergibt sich auch die Frage: „ wie viel von Gottes Ernte werfe ich weg?“

Werfen wir auch mal von uns selbst viel weg, und achten nicht auf eine „ordentliche Verwendung“?Vielleicht (bestimmt) haben wir selbst ja auch mal so eine kleine braune Stelle, wie es beim Apfel vorkommt. Aber dadurch ist er/sind wir ja noch lange nicht „unbrauchbar“. Das stört Gott nicht. Er dreht uns / den Apfel dann einfach auf die andere Seite. Und daraus lässt sich dann noch was richtig Gutes machen. Aus dem Apfel kann ja dann auch noch leckerer Kuchen werden, oder Apfelmus. Was wird aus unserer „guten Seite“? Eine Gabe, ein Gesprächspartner, ein Amt,…!? Gott jedenfalls möchte es nicht verkommen lassen. Nun liegt es an uns.

Säe deine Samen aus, und pflege sie. Stelle keine unnützen Dinge darauf ab. Gib ihnen die Möglichkeit, sich voll zu entfalten. So, wie aus einem kleinen Samen der Sonnenblume eine wunderschöne, große Pflanze entsteht, so kannst auch du wachsen, blühen und gedeihen. Achten wir also gut auf uns, und alles, was um uns herum ist. Sei es der Mensch, sei es die Natur. Die Natur kann ganz gut ohne uns klarkommen,…aber geht das auch umgekehrt!?

Achte gut auf dein eigenes Wachstum, und auf das der Natur. In vielen Bereichen zeigt sie uns, was zu tun, oder auch zu lassen ist. Versuchen wir doch mal, etwas genauer hinzuschauen, und hinzuhören.

So lasst uns fröhlich, zuversichtlich, und wie auch jetzt im Herbst, innerlich so bunt in den neuen Monat gehen.

Es grüßen euch ganz lieb Schwester Fischer und Familie

Termine Oktober 2022 Gemeinde Trollblumenweg

02.10.202216. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
(anschließend Entedankfeier)
09.10.202217. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
16.10.202218. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
23.10.202219. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
30.10.202220. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
06.11.202221. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
1 Der Gottesdienst findet in den Gemeinderäumen (Trollblumenweg 44) unter Beachtung der Hygiene-Auflagen statt. Beginn ist 10:00 Uhr.

Termine September 2022 Gemeinde Trollblumenweg

04.09.202212. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
11.09.202213. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
18.09.202214. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
25.09.202215. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
02.10.202216. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
09.10.202217. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
1 Der Gottesdienst findet in den Gemeinderäumen (Trollblumenweg 44) unter Beachtung der Hygiene-Auflagen statt. Beginn ist 10:00 Uhr.

Biesdorfer Gemeindeblatt zum September 2022

Vers zum Monat:
„Darum tröstet euch untereinander und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut“
1. Thessalonicher 5, Vers 11

Liebe Geschwister,

was denkt ihr, wenn ihr diesen Vers lest?
Dies ist nur ein kleiner Vers aus der Bibel. Nehmt sie euch doch mal vor, und lest, was vor und nach diesem Vers noch geschrieben steht.
Es ist die Nächstenliebe, und die Liebe zu Gott! Es ist das Vertrauen, und die Zuversicht.
Kannst du das,…trösten, erbauen/ den anderen wieder aufbauen? Oder erwischst du dich, dass du dem Anderen (egal, ob ausgesprochen oder gedacht) gern nochmal so richtig einen mit drauf gibst, oder sehr gern mit draufgeben würdest? Kommen da Gedanken wie ,,Das war doch klar“, oder „Da ist er derjenige doch selbst Schuld dran.“?
Kannst du immer den Anderen verstehen? Manchmal verstehen wir uns j a selbst nicht mal. Lasst uns dazu um Gottes Hilfe bitten, dass es leichter und verständlicher für uns wird.
Da heißt es im Philipper 1, Vers 9 so schön:

„Ich bete darum, dass eure Liebe immer reicher und tiefer wird und dass ihr immer mehr Einsicht und Verständnis erlangt.

Es ist ein großes „Geschenk“, wenn man jemanden hat, der einem zuhört. Und derjenige hat die große Gabe, dass er es kann und auch will. Denn da geht es nicht nur um „einfach hinhören“, was j a oftmals schon sehr schwierig wird, sondern um das ,,richtige Zuhören“. Und dann nicht, weil man MUSS, sondern weil man es auch wirklich MÖCHTE!
Oft entstehen auch Gespräche, die für beide Seiten hilfreich sind. Das ist dann für jeden ein wunderbares Gefühl.
Manchmal sagt man ja so leicht dahin „Das war jetzt aber ein aufbauendes Gespräch“. Meinen wir es dann auch so, wie wir es sagen? Das wäre j a nur zu wünschen. Solltet du jedoch den Gedanken haben „Ich muss ja“, (helfen, zuhören,…) dann lass es zu diesem Zeitpunkt lieber sein. Vielleicht würdest du sonst eher schaden, anstatt zu helfen.
Dann schau lieber, ob ein späterer Zeitpunkt vielleicht die „bessere Lösung und Hilfe“ ist.
Aber auch dann, wenn ,,keiner weiter“ da sein kann, um sich auszutauschen, um dir von Angesicht zu Angesicht zu helfen, vergiss nicht, dass „EIN ZUHÖRER“ immer da ist.
Seine Leitung ist 24/7 für dich geöffnet. Du kannst immer, und mit allem zu ihm kommen,…er ist IMMER für dich da.
Er nimmt sich die Zeit, er hört dir zu. Und zur richtigen Zeit und Stunde wird er das Richtige tun, oder auch zulassen.
Wie sieht es da bei uns selbst aus,…sind wir „immer da“?
Können wir es aus vollem Herzen, und mit voller Ehrlichkeit sagen,…
„Egal, wann du Sorge oder Not hast, ich bin IMMER für dich da, egal zu welcher Uhrzeit, egal, wie meine eigene Situation gerade ist.“
Das ist schon eine sehr starke Aussage, die sehr gut überlegt sein sollte.
Und auch, wenn du jetzt gerade noch nicht siehst/ sehen kannst, dass du dankbar sein kannst für so viele Dinge, und sind sie noch so klein, ist es gar nicht so schlimm.
Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem du es erkennen wirst, und dann umso dankbarer dafür bist.
Aber dann vergiss es auch nicht, denen von deinem Dank abzugeben, die mit dazu beigetragen haben. Sei es Gott, sei es die Familie oder Freunde.
Bleibe in der Ehrlichkeit und in der Freude.

Ich möchte jetzt direkt diesen Weg nehmen, und ihn nutzen, um mich bei euch zu bedanken.
DANKE, dass ihr mich bis hierher getragen habt, so manch helfendes Wort für mich hattet, mich „aufgefangen“ habt in Traurigkeit und Ratlosigkeit.
Danke für so viele wundervolle Stunden, die wir in der Gemeinsamkeit verbringen durften.

Es grüßen euch ganz lieb Schwester Fischer und Familie

Biesdorfer Gemeindeblatt zum August 2022

Vers zum Monat:
„Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt.
Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“
Johannes 14, Vers 21

Liebe Geschwister,

kennen wir Gottes Gebote? Und halten wir uns auch daran?
Und warum bin ich eigentlich hier in der Kirche/im Apostelamt Jesu Christi?!?!
Von Kindern „erwartet“ man, dass sie Gebote einhalten. Wie sagt man dann so oft: ,,es ist ja nur gut gemeint, es soll dir ja nur helfen.“
Aber hier geht es auch um uns,…hier werden alle angesprochen.Wir alle sind KINDER Gottes.
Und wir ALLE ,,müssen“ uns mit Gottes Geboten auseinandersetzen.
Wie viele von Gottes Geboten könntest du jetzt einfach mal so schnell aufzählen? Kennst du wirklich alle? Lasst sie uns noch einmal anschauen. Dann kann man sich auch gleich viel besser damit auseinandersetzen, und eigene kleine „Defizite“ schneller erkennen. 😉

1.) Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
2.) Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.
3.) Du sollst den Feiertag heiligen.
4.) Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
5.) Du sollst nicht töten.
6.) Du sollst nicht ehebrechen.
7.) Du sollst nicht stehlen.
8.) Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinem Nächsten.
9.) Du sollst nicht begehren deines nächsten Haus.
10.)Du sollst nicht begehren deines nächsten Frau, Knecht, Magd, Vieh, und alles, was dein Nächster hat.

Also wenn ich das hier so lese, dann kann man nur hoffen, die Menschheit wird noch vernünftiger.
In fast jedem dieser Gebote findet man doch jemanden (ob ich es selbst bin, aus der Familie, dem Bekanntenkreis, aus den Medien), der mindestens ein Gebot nicht einhält.
Und dabei sind es doch „NUR“ zehn!!! Mehr wurde uns doch schon gar nicht ,,zugemutet“.
Aber nun schauen wir mal auf uns, … was bringt mich denn erst dazu, von diesen Geboten abzuweichen?Und war dieser Grund tatsächlich „so wichtig“?
Warum wurde denn jetzt diese Notlüge benutzt? Oder warum kann ich mich nicht einfach raushalten, wenn über den Anderen ,,hergezogen“ wird?
Da gibt es jetzt bestimmt noch viele Fragen mehr, die man sich dazu jetzt stellen könnte.Und warum musste Gott denn eigentlich diese Gebote an Moses geben?
War es wirklich so nötig? Hatte es die damalige Zeit schon so erforderlich gemacht?
Wie wäre es denn, wenn die Gebote jetzt einfach mal so wieder aufgehoben werden würden?
Na, wohl lieber nicht. Eigentlich müssten da eher noch welche dazu kommen. Mir würde da sofort einfallen „Nimm dich selbst nicht so wichtig“, oder „Achte Gottes Natur/Schöpfung“(aber wahrscheinlich ist das ja alles in gewisser Form schon längst in die Gebote mit eingebunden) Haben wir Menschen eigentlich seit der ,,Erschaffung“ der Gebote an Weisheit, Demut und Erkenntnis dazu gewonnen? Fängst du auch gerade an zu schmunzeln, und mit dem Kopf zu schütteln? 😉 Eigentlich sollte jetzt ein kraftvolles JA! Ertönen. Aber wir müssen/können nur ganz leise und kleinlaut mit NEIN! antworten. Schauen wir in die Bibel, und hören in die Predigten, so können wir immer wieder feststellen, dass sich einige Dinge wiederholen. Na, da war wohl schon während der ,,Entstehung“ der „Heiligen Schrift“ klar, dass die Menschheit eine ganz schön ,,harte Nuss“ wird. Lasst uns versuchen, in unserem Leben nach Gottes Plan und seinen Geboten zu leben und zu handeln, aus unseren Fehlern zu lernen, und erst auf uns selbst zu blicken, bevor wir auf Andere schauen. So lasst uns nun mit Liebe, Zuversicht, und Gottes Segen in einen neuen Monat gehen.

Es grüßen euch ganz lieb Schwester Fischer und Familie

Termine August 2022 Gemeinde Trollblumenweg

06.08.2022Sommerfest mit Unterhaltung, Grillen, Tischtennis und vieles mehrGemeindetreffen2
07.08.20228. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
mit Abendmahl
14.08.20229. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
21.08.202210. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
28.08.202211. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
04.09.202212. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
1 Der Gottesdienst findet in den Gemeinderäumen (Trollblumenweg 44) unter Beachtung der Hygiene-Auflagen statt. Beginn ist 10:00 Uhr.
2 auf dem Gelände der Gemeinde (Trollblumenweg 44), ab 11:00 Uhr.

Termine Juli 2022 Gemeinde Trollblumenweg

03.07.20223. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
10.07.20224. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
17.07.20225. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
24.07.20226. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
31.07.20227. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
07.08.20228. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
1 Der Gottesdienst findet in den Gemeinderäumen (Trollblumenweg 44) unter Beachtung der Hygiene-Auflagen statt. Beginn ist 10:00 Uhr.

Biesdorfer Gemeindeblatt zum Juli 2022

Vers zum Monat:
„ … der vor ihnen her aus und ein gehe und sie aus und ein führe, dass die Gemeinde des HERRN nicht sei wie die Schafe ohne Hirten.“
4. Mose 27, Vers 17

Liebe Geschwister!

geht ihr „einfach so“ zum Gottesdienst und in die Gemeinde,
oder habt ihr auch schon einmal genauer darüber nachgedacht, was doch so alles dazu gehört!?
Manch einer ahnt jetzt vielleicht schon, was ich meinen könnte.
Wenn man an den Sonn,- und Feiertagen zu den Gottesdiensten geht, sieht alles „so einfach“ aus.
Das dienende Amt ist da, die Blümchen, oder auch die zu den Anlässen passende Deko steht am /
auf dem Altar, die Lieder sind rausgesucht, und der Dienstraum ist ordentlich und sauber.
Aber geht das einfach so? Und wo kommen eigentlich die Textworte für die Sonn,- und Feiertage her?
Wer hat sich denn um all die Dinge hier gekümmert? Um das alles zu schaffen, braucht es ganz viele
„Schäfchen“. Aber was wäre los, wenn diese Schäfchen auf einmal „losgelassen“ würden? Das
wäre ein ganz schön lautes und buntes Durcheinander. Vielleicht hätte man auf einmal ganz viele
Blumen für den Altar. Oder im „schlechtesten“ Fall auch gar keine. Vielleicht wäre auch gar keine
Musik da, keine Lieder wären raus gesucht. Und,…welches Textwort soll ́s denn sein!? Einfach mal
irgendwo die Bibel aufschlagen, und mit dem Finger auf irgendeinen Vers tippen?
Das wäre dann mal eine ganz andere Art von „Bibelquiz“.
Fällt euch was auf ? 😉 Ohne einen Hirten für die Herde würde es ganz schön turbulent werden.
Da heißt es im Matthäus 9, Vers 36 so schön:
„Und da er das Volk sah, jammerte ihn desselben;
denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben.“
Aber Gott sei Dank haben die meisten Gemeinden ihren Hirten, oder einen der sich um die
Gemeinde kümmert, und diese zusammen hält. Aber auch er wäre ganz schön „aufgeschmissen“
ohne seine „Helfer“. Und da ist es egal, ob es ein Diakon, Unterdiakon, Schwester oder Bruder ist.
Es ist wichtig, dass die ganzen Aufgaben und Termine „sortiert“ sind. Die Priester der Gemeinden
sind meistens die, von denen alles weitere geplant, oder an Geschwister abgegeben wird. Aber auch
die Priester / Gemeindeleiter haben ihre Hirten, die ihnen voran gehen, und den Weg weisen. Es
bedarf alles einer Organisation des Ganzen. Für einen allein wäre es einfach zu viel.
Die Aufgaben liegen zwar erst einmal in einer Hand, werden dann aber in weitere verschiedene Hände abgegeben.
Von Geschwistern wird z.B. die Planung zur Reinigung des Gemeinderaumes übernommen.
Chorleiter / Geschwister übernehmen es, die Lieder für den Gottesdienst raus zu suchen. Es wird
geplant, wer für den Altarschmuck „zuständig“ ist. Alles Dinge, die nicht mal eben so zu machen
sind. Die Hirten der Gemeinden sind im Gemeindeleben der Punkt, von dem erst einmal alles
ausgeht. Er ist bemüht, die Gemeinde zusammen zu halten. Aber trotz größter Bemühungen ist es
schon mal möglich, dass dass sich ein „Schäfchen“ ein wenig weiter weg bewegt von der Herde /
der Gemeinde. Vielleicht wird nur pausiert, aber vielleicht hat es auch ganz woanders einen neuen
Platz gefunden. Ist das jetzt ein Grund, sich zu ärgern?
Auf keinen Fall! Ja, man ist vielleicht traurig, aber selbst das sollte man nur kurz sein.
Die Gemeinschaft / die Herde wird sich in solchen Momenten gegenseitig tragen und stärken.
Auf diesem Weg möchten wir uns auch einmal bei all den „helfenden Händen“ bedanken. Für die
Gedanken und Taten,…für die Worte und Ideen,…für das Vertrauen und das Miteinander.
Lasst uns weiter in Verantwortung und Liebe zueinander stehen, und uns unseren Nächsten nicht vergessen.

Es grüßen euch ganz lieb Schwester Fischer und Familie

Biesdorfer Gemeindeblatt zum Juni 2022

Vers zum Monat:
„ Und wir werden seinem Bilde immer ähnlicher, denn seine Herrlichkeit verwandelt uns“
2. Korinther 3, Vers 18

Liebe Geschwister!

wenn man den Vers so liest, da fragt man sich doch: werden wir das wirklich?…“seinem Bild immer ähnlicher?“
Was haben wir denn für ein Bild von „IHM“ in unserem Kopf? Denken wir jetzt “Hallo!?…In den
Klamotten und mit der Frisur möchte ich jetzt aber nicht mehr rumlaufen. (Kleiner Spaß,…wir wissen ja, wie es gemeint ist)
Wie ist denn unser Bild, sind unsere Gedanken zu Gott? Ist er für uns DER HERR?
Der, der alles wohl machen kann? Der, zu dem du zu jeder Tages,- und Nachtzeit, also 24/7 kommen kannst? Und machst du es dann auch?
Wie ist es bei dir? Möchtest du seinem Bild immer ähnlicher werden? Keiner muss sich heute mehr
ans Kreuz „schlagen“ lassen, und unendliche Qualen erleiden. Das wurde alles schon für uns
gemacht. Der schwierigste Teil ist doch also eigentlich schon erledigt. Sollte man jedenfalls
denken.Aber nun kommen wir. Und wenn wir uns mal die Mühe machen, und uns mal genauer
betrachten, dann stellen wir doch fest, dass da noch ein langer Weg vor uns liegt, um ihm wirklich ähnlicher zu werden.
Wie schnell passiert es, dass wir uns verleiten lassen? Hier mal schnell mit gelästert, da mal schnell
ein Gedanke, der so gar nicht schön war. Es sind ja oftmals nur die kleinsten Kleinigkeiten. Und
doch haben wir es getan. Aber warum? Sollten wir uns da nicht lieber fragen, warum etwas so ist!?
Warum wir z.B. so lange an der Kasse warten müssen!? Vielleicht ist ja einfach nicht genug
Personal da, und auch die Regale müssen wieder neu befüllt werden.
Oder der Autofahrer vor dir, wo du denkst: „Oh man, warum fährt der denn jetzt nicht?“

Ja klar, vielleicht hat er gerade geträumt (macht doch jeder mal 😉 ), aber vielleicht hat er Sorgen,
oder es geht ihm nicht so gut. Wir werden schon noch an unser Ziel kommen. Im Grunde sind
solche Ärgernisse doch schon fast ein „Luxusproblem“. Natürlich ist es anstrengend, aber auch wir
können in unschöne Situationen kommen. Möchten wir dann auch von allen Seiten „eine drauf
kriegen“?Also ich nicht! Ich würde mich über Verständnis und Rücksichtnahme freuen.
Machen wir doch einfach kleine Schritte, um zum großen Ziel zu kommen.
„Denn seine Herrlichkeit verwandelt uns“. Kennen wir Gottes Herrlichkeit? Können und wollen wir sie mit allen unseren Sinnen wahrnehmen?
Worin siehst du Gottes Herrlichkeit? „Wartest“ du auf die großen Dinge, oder kannst du auch die
„kleine Herrlichkeit“ entdecken, und dich auch daran erfreuen? Kannst du dich erinnern, wann du
mal gesagt hast „Ist das herrlich!“ ? Weißt du noch, worüber du dich da so gefreut hast? War es z.B.
das kleine Katzenbaby, was so niedlich durch die Gegend tappst? Oder auch das Gänseblümchen,
das sich einen Weg durch den harten Beton gesucht hat? Oder wenn Oma und Opa Hand in Hand
glücklich ihres Weges gehen. So viel kleines, und doch so groß. Selbst, wenn unser Kind einen
Schornstein schon mal zum Fabrikrohr umbenennt, einfach herrlich.
Und wie herrlich ist es erst, wenn ein Textwort ganz genau für uns gemacht war,
… da gibt es so viel.
Diese Herrlichkeit gibt uns ein ganz gewisses Gefühl. Und wenn wir etwas herrliches sehen, fühlen,
riechen,…dann ist das Gefühl dazu doch immer mit etwas positivem verbunden.
Und wenn wir positiv, fröhlich, „unbelastet“ sind, haben/entwickeln wir eine Leichtigkeit, mit der
wir es dem „Widersacher“ ganz schön schwer machen. In solchen Momenten bekommt er von uns
kein „Futter“. Ja, Gottes Herrlichkeit hat uns in diesen Momenten verwandelt. Wir müssen es „nur“
sehen, müssen ihm nachfolgen wollen, und müssen uns natürlich auch bemühen.
Dann werden wir seinem Bild immer ähnlicher, und seine Herrlichkeit kann auch uns „verwandeln“.

Es grüßen euch ganz lieb Schwester Fischer und Familie