Lange Nacht der Religionen Berlin 2022

Auch 2022 nimmt das Apostelamt Jesu Christi wieder an der Veranstaltungsreihe „Lange Nacht der Religionen“ in Berlin teil. In diesem Jahr läuft die nunmehr 11. lange Nacht der Religionen unter dem Motto Sei das Licht in der Dunkelheit! Gebt einander Kraft und Halt.“ und wurde auch auf ein ganzes Wochenende (11. & 12. Juni) ausgedehnt. Ziel der Veranstaltung ist es, die stärkende und friedensstiftende Kraft der Religionen zu zeigen.

Unser AJC Beitrag besteht in diesem Jahr aus einem „regulären“ Gemeindegottesdienst (Gemeinde Chamissostraße in Berlin Spandau) mit anschließenden Gesprächen und Beiträgen zum Motto (Program siehe unten). Bitte die Corona-Regelungen der Gemeinde beachten: Maske auf dem Weg zum / vom Platz, wenn möglich bitte auch am Platz.

Wo ?
Gemeinde Chamissostr.
Chamissostr. 8
13587 Berlin-Spandau

Wann ?
12.06.2022
ca. 09:45 Uhr – 13:30 Uhr

Was ?
Gottesdienst:
– ca. 09:45 Uhr – 10:00 Uhr Einlass
– ca. 10:00 Uhr – 11:00 Uhr Gottesdienst mit sonntäglichem Textwort (Priester Träger), während des Gottesdienstes bitte Stille
Program (Gespräche, Beiträge):
– ca. 11:15 Uhr – 11:30 Uhr: Fragen zum Gottesdienst? „Was hat Hoffnung gegeben?“
– ca. 11:30 Uhr – 12:00 Uhr: „Wer war für mich Licht?“ „Für wen konnte ich Licht sein?“
– ca. 12:00 Uhr – 12:15 Uhr: kleiner Imbiss
– ca. 12.15 Uhr – 12:30 Uhr: Musik zum Thema
– ca. 12:30 Uhr – 13:00 Uhr: „Angst vor Dunkelheit?“ „Was gibt Kraft und Halt?“
– ca. 13:00 Uhr: Gebet für Frieden, guten Heimweg

Kontakt:
langenacht@kirche-ajc.de

Termine Juni 2022 Gemeinde Trollblumenweg

05.06.2022PfingstsonntagGottesdienst1
06.06.2022PfingstmontagGottesdienst1
12.06.2022TrinitatisfestGottesdienst1
19.06.20221. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
26.06.20222. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
03.07.20223. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
10.07.20224. Sonntag nach TrinitatisGottesdienst1
1 Der Gottesdienst findet in den Gemeinderäumen (Trollblumenweg 44) unter Beachtung der Hygiene-Auflagen statt. Beginn ist 10:00 Uhr.

Termine Mai 2022 Gemeinde Trollblumenweg

01.05.2022Misericordias DominiGottesdienst1
02.05.2022SendungsfestAbendgottesdienst2
08.05.2022JubilateGottesdienst1
15.05.2022KantateGottesdienst1
22.05.2022RogateGottesdienst1
26.05.2022Christi HimmelfahrtGottesdienst1
28.05.2022„Brückenlauf“Gemeindetreffen3
29.05.2022ExaudiGottesdienst1
05.06.2022PfingstsonntagGottesdienst1
06.06.2022PfingstmontagGottesdienst1
1 Der Gottesdienst findet in den Gemeinderäumen (Trollblumenweg 44) unter Beachtung der Hygiene-Auflagen statt. Beginn ist 10:00 Uhr.
2 Der Gottesdienst findet ab 19:30 Uhr in der St.-Matthäus-Kirche (Matthäikirchplatz | 10785 Berlin-Tiergarten) statt.
3 Gemeinsamer Spaziergang am Kanal, Grillen, Gespräche. Begin ab 11:00 Uhr in den Gemeinderäumen Trollblumenweg.

Biesdorfer Gemeindeblatt zum Mai 2022

Vers zum Monat:
„ Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“
Prediger 3, Vers 1

Liebe Geschwister!

Eigentlich könnte man den „Vers zum Monat“ noch abkürzen,…“Alles hat seine Zeit und Stunde“.
Und alles, was wir bis dahin haben, ist unsere „Lebenszeit“.Aber womit „füllen“ wir diese?

Lebenszeit:
=> Arbeit
=> Lieben
=> Lachen
=> => => Sterben (auch das hat seine Zeit und Stunde)
=> Weinen
=> Hassen,…

Ist es uns möglich, unsere Lebenszeit „sinnvoll“ zu nutzen, oder lassen wir diese nur an uns vorüber ziehen?
Sind wir in der Lage, diese Zeit auch zu schätzen, oder gehen wir „nur“ unzufrieden durch die Zeit?
Vielleicht sollten wir uns das mal hinterfragen. Was möchte ich vom Leben?
Eine fröhliche, ruhige Zeit verbringen, die natürlich auch schon mal Sorgen und Nöte hat, oder immer meckernd, grübelnd, unnahbar durch die Zeit gehen!?
Ein ganz großes Wort , und auch Gefühl ist hier die ZUFRIEDENHEIT!
Bist du denn gerade zufrieden, oder fehlt dir da noch ein ganzes Stück davon?
Zufriedenheit zu besitzen, kann unseren Alltag doch sehr viel leichter machen.Es gibt so viele Menschen, die krank sind, oder sogar schwer krank,…aber sie sind zufrieden. Es gibt Menschen, die arm sind, einige auch sehr arm,…aber sie sind zufrieden mit dem, was sie haben. Und auch die Menschen, die ganz allein sind, ohne Familie,…sie sind trotz alledem zufrieden. Können, bzw. könnten wir das auch? Das ist gar nicht so einfach!

Da ist es doch „bloß“ schon das Leben „unter dem Himmel“. Der größte Teil von uns muss erstmal der „menschlichen Arbeit“ nachgehen, um vielleicht ein wenig Gewinn davon zu haben.Dieser wird dann eingesetzt, um die Lebenszeit ein wenig genießen zu können. Aber können wir das dann auch wirklich? Oder ist es vielleicht sogar so, dass trotz aller Mühe gar kein „irdischer Gewinn“ davon bleibt? Na da wird das mit der Zufriedenheit aber ganz schön schwer. Da bleibt dann eher noch ganz viel Traurigkeit.
Aber dann schauen wir dann wieder in unseren Spruch, und lesen „Ein jegliches hat seine Zeit“. Vertrauen wir darauf?
Haben wir Hoffnung und Zuversicht, dass sich daran etwas ändern könnte? Nun muss ich mich also auch noch in GEDULD üben?!
Aber ohne geduldig zu sein, kann ich wohl auch nur ganz schwer zuversichtlich sein!?

GEDULD und ZUVERSICHT,… „und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“.
Hast du schonmal in unsere Gemeinden/unser Kirchenamt geschaut?
Da wäre es so wichtig, dass uns neue Brüder und Schwestern gezeigt werden, die im Apostelamt mit voran gehen könnten, Aufgaben übernehmen könnten. Natürlich müssten diese dann auch bereit dazu sein, ein Amt auszuüben.Eigentlich könnte man dieses ja auch als ein „Vorhaben“ bezeichnen, aber…“Ein jegliches hat seine Zeit“. Vielleicht ist es ja auch schon „alles klar“ bei Gott,…es ist einfach nur noch nicht „die richtige Zeit“ dafür.

Lasst uns also geduldig, zuversichtlich und fröhlich im Herzen bleiben, oder auch erst wieder werden.
Besinnen wir uns auf Gottes Ewigkeit, die ein „Gewinn“ aus unserer Zeit „unter dem Himmel“ sein kann.

Es grüßen euch ganz lieb Schwester Fischer und Familie

Biesdorfer Gemeindeblatt zum April 2022

Vers zum Monat:
Wir haben ganz unterschiedliche Gaben, so wie Gott sie uns in seiner Gnade zugeteilt hat.
Römer 12, Vers 6

Liebe Geschwister!
Wir haben es schon sehr oft in den Predigten gehört; … jeder hat irgendeine Gabe, und wir sollten sie erkennen, und dann auch einsetzen.
Hättest du gedacht, dass es „schon“ eine Gabe ist, wenn man das Gute von dem Bösen
unterscheiden kann? Oder auch Richtig von Falsch? Was würden dir denn so für Gaben einfallen?
Und kannst du dich und „deine Gaben“ darin wiederfinden?
Wie erklärt man eine Gabe? Vielleicht ja so, wie ich es auch einmal gehört habe:
Gott hat dir Gaben und Fähigkeiten gegeben, damit DU und ANDERE davon profitieren können.
Diese Gaben sind ein Geschenk, damit du selbst zum Geschenk werden kannst. Und da hat Gott
ganz schön viele Geschenke an uns verteilt. Natürlich kann und muss nicht jeder alles haben, und alles können.
Gaben / Geschenke:
Römer 12, 3-8
– die Gabe, ein Amt auszuüben
– zu organisieren
– die Gabe, unterscheiden zu können (Richtig/Falsch, Gut/Böse,…)
– Ermutigen / Trösten / Zuhören / Zuversicht schenken
– Glauben besitzen, und damit voller Überzeugung von Gott und seinen Werken berichten
– Geben können ( Zeit, Talent, von der eigenen Gabe abgeben)
– Dienen ( z.B. für die Gemeinde / die Bedürfnisse anderer sorgen, oft auch in praktischen Dingen)
– Erkenntnis (selbst angeeignet, aber auch von Gott bekommen, was ihm selbst und anderen dient)
– die Gabe der Leitung (Gottes Pläne umsetzen)
– Barmherzigkeit (für den Anderen da sein, Verständnis, Hilfe, Liebe entgegenbringen)

Und selbst diese Gaben, und da gibt es bestimmt noch mehr, können auch noch „aufgeteilt“ werden.
Nehmen wir mal die „Gabe des Dienens“,… woraus kann sich diese z.B. zusammensetzen?
Pläne erstellen, Lieder raussuchen, Chor leiten
Und im Endeffekt ergeben all die Gaben dann ein „großes Ganzes“.
Nur, wenn alle Gaben zusammen genommen / genutzt, und auch ausgelebt werden, kann die Gemeinde leben.
Und erst dann, wenn die Gemeinden lebendig sind, lebt auch das Apostelamt / die Kirche.
Also lasst uns unsere Gaben erkennen, anwenden, und uns ein Teil vom Ganzen sein.

Es grüßen euch ganz lieb Schwester Fischer und Familie

Termine April 2022 Gemeinde Trollblumenweg

03.04.2022JudikaGottesdienst1
10.04.2022PalmsonntagGottesdienst1
15.04.2022KarfreitagGottesdienst und Abendmahl1
17.04.2022OstersonntagGottesdienst1
18.04.2022OstermontagGottesdienst1
24.04.2022QuasimodogenitiGottesdienst1
01.05.2022Misericordias DominiGottesdienst1
1 Der Gottesdienst findet in den Gemeinderäumen (Trollblumenweg 44) unter Beachtung der Hygiene-Auflagen statt. Beginn ist 10:00 Uhr.

Termine Februar 2022 Gemeinde Trollblumenweg

Monatsbild Februar 2022
06.02.20225. Sonntag nach EpiphaniasGottesdienst1
13.02.2022SeptuagesimäGottesdienst1 und Abendmahl
20.02.2022Sexagesimä und KirchentagGottesdienst1 / Kirchentag
27.02.2022EstomihiGottesdienst1
06.03.2022InvokavitGottesdienst1
1 Der Gottesdienst findet in den Gemeinderäumen (Trollblumenweg 44) unter Beachtung der Hygiene-Auflagen statt. Beginn ist 10:00 Uhr.

Biesdorfer Gemeindeblatt zum März 2022

Vers zum Monat:
„ Ich habe Frieden für euch im Sinn und kein Unheil. Ich werde euch Zukunft schenken und Hoffnung geben.“
Jeremia 29, 11

Liebe Geschwister!
FRIEDEN…ein großes Wort, und ein so wertvolles „Geschenk“.
Sowohl unser innerer Frieden, als auch der Frieden auf der Welt, und in den Herzen der Menschen. Und dieser Frieden ist gerade jetzt in dieser Zeit ein so wichtiger „Zustand“. Wir hören es, was gerade los ist, und wie oft das Wort Krieg fällt. Der Krieg zwischen Ländern und Menschen.
Es geht um Macht, um Anerkennung, um Unterdrückung. In den Ländern leben Menschen / Christen, die großer Angst ausgesetzt sind. Die ganze Welt schaut voller Sorgen auf die Dinge, die da sind und kommen. Und oft fragt man sich, was man selbst tun könnte, bzw. ob man überhaupt etwas tun könnte. Und JA! Das können wir. Wir können uns in unseren Gedanken, in unseren Gebeten ganz tief mit Gott und den Menschen verbinden, und um Hilfe bitten.
Beten, dass Menschen zur Vernunft kommen, dass wieder besonnen miteinander geredet werden kann. Das ist wirklich ein großes Stück „Arbeit“.
Denken wir doch einfach mal nur in unserem kleinsten Kreis.
Wie schnell geht es, dass wir im Konflikt mit jemandem sind.
Es wird diskutiert, und einer ist sauer auf den Anderen.
Und genau wie im „großen Krieg“ kann auch hier eine große Zerstörung angerichtet werden.
Auch hier passiert es schnell, dass noch andere in diesen Konflikt mit hinein gezogen werden.
Es gibt Meinungsverschiedenheiten, der Eine kann dem Anderen nichts gönnen, es kommt Hass, Neid, Unfrieden auf. Aber woher kommt das? Man ist einfach zu sehr im ICH, und nicht im WIR. Aber gerade das WIR macht es aus. Das WIR kann auch viel mehr bewegen. Ein schwerer Stein, oder auch ein Problem lässt sich viel besser lösen, wenn man nicht allein damit ist. Man kann gemeinsame Kraft aufwenden, gemeinsam nach Ideen suchen.
So ist es auch in den Gemeinden ein großer Schatz, und ein großer Segen, wenn man als Gemeinschaft stehen darf. Keiner muss irgend etwas alleine bewältigen. Es gibt, so man es möchte, immer jemanden, der helfend zur Seite steht.
Frieden, Zukunft, Hoffnung,…so heißt es in unserem „Vers zum Monat“.
So lasset uns selbst Frieden halten, und für den Frieden auf der ganzen Welt beten.
Lasst uns positiv und freudig in die Zukunft schauen, auf dass die Menschen das „Richtige“ tun mögen, und auch das WIR wieder mehr in den Vordergrund tritt.
Geben wir nie unsere Hoffnung auf, und lassen wir uns nicht unseren inneren Frieden rauben.
Denn erst durch diese „Ruhe“ können wir mit Bedacht und Zuversicht in die kommende Zeit gehen.
So lasst uns nun voller Hoffnung und Zuversicht in den neuen Monat gehen.
Es grüßen euch ganz lieb Schwester Fischer und Familie.

Biesdorfer Gemeindeblatt zum Februar 2022

Vers zum Monat: „ Denn wer mit dem Herzen glaubt, wird gerecht; und wer mit dem Munde bekennt, wird selig.“
Römer 10, 10

Liebe Geschwister!
Glaube,…ja was soll ich denn bitte noch glauben !?
Das werden sich bestimmt einige von euch fragen. Vor allem auch jetzt, in dieser Zeit. Und dann
fragt man sich auch,…wem soll ich denn jetzt noch glauben? Ja, das ist gar nicht so einfach.
Es muss gar nicht immer so eine Situation da sein, wie sie im Moment ist. Da reicht oftmals schon
unser ganz normaler Alltag, das ganz „normale Leben“ aus, um sich diese Frage zu stellen.
Sei es die Gesundheit, die Familie, die Finanzen,…was auch immer. Da zieht es einem dann den
Boden unter den Füßen weg, und dann soll man noch glauben!?
Glaube ich jetzt, dass ich gar nicht mehr glauben kann, oder vertraue ich darauf zu glauben?
Und dann sagt vielleicht noch einer „glaube positiv“. Na was soll das denn schon wieder heißen?
Gibt es dann also auch so etwas wie negativ glauben? Naja, vielleicht sollte man das dann eher
skeptisch nennen. Wie sieht es denn in dir aus? Glaubst du an Gott, und wendest dich voller
Zuversicht an ihn? Oder denkst du eher,…also lieber Gott, wenn es dich gibt, dann…
Erkennst du dich da wieder? Trägst du auch so ein kleines Stück „skeptischen Glauben“ in dir? Vor
allem in den Momenten, in denen man denkt, jetzt geht gar nichts mehr !? Da fühlt man sich dann
einfach mal wie ein Ball, bei dem die Luft raus ist. Er verliert dann immer mehr Spannung, und
kann keine großen Sprünge mehr machen. Er rollt dann eventuell noch ein paar Zentimeter, aber
dann ist Schluss. Wie bei uns. Wenn wir ohne Glauben sind,ohne Zuversicht, ist der Weg zu, bzw.
mit Gott ein sehr schwerer, mühevoller Weg. Wird unser Glaube jedoch wieder gestärkt, und wir
haben auch wieder die Kraft, uns mit Gott zu beschäftigen, fällt es uns gleich viel einfacher, wieder
Gottes Wege zu gehen. Wenn wir bei dem Beispiel mit dem Ball bleiben, dann ist es so, dass jetzt
nach und nach wieder mehr Luft in den Ball gepumpt wird, und er dadurch auch wieder springen,
fliegen, hüpfen kann. Fast wie bei uns,…ist unser Glaube wieder gestärkt, so fällt es uns viel
leichter, uns mit Gott zu beschäftigen, mit ihm zu reden, unser Herz auszuschütten,…und dadurch
wieder freier, gestärkter und glücklicher seinen und unseren Weg zu gehen.
Bitte Gott um diesen Glauben, und dass dir dieser nicht verloren gehen mag. Ja, selbst diese „Bitte“
zu äußern, ist oftmals schon schwer,…aber nicht unmöglich.
Ich wünsche uns, dass wir diesen Glauben finden, wiederfinden, behalten, und stärken können.
Liebe Grüße senden euch Schwester Fischer und Familie