Römer 5, 6 – 11
6) Denn auch Christus, da wir noch schwach waren nach der Zeit, ist für uns Gottlose gestorben.
7) Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen dürfte vielleicht jemand sterben.
8) Darum preist Gott seine Liebe gegen uns, dass Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren.
9) So werden wir ja viel mehr durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir durch sein Blut gerecht geworden sind.
10) Denn so wir Gott versöhnt sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun versöhnt sind.
11) Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben.
Jesaja 26, 1 – 4
1) Zu der Zeit wird man ein solch Lied singen im Lande Juda: Wir haben eine feste Stadt, Mauern und Wehre sind heil.
2) Tut die Tore auf, dass hereingehe das gerechte Volk, das den Glauben bewahrt!
3) Du erhältst stets Frieden nach gewisser Zusage; denn man verlässt sich auf dich.
4) Verlasset euch auf den Herrn ewiglich; denn Gott der Herr ist ein Fels ewiglich.
Matthäus 3, 11 – 12
11) Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker denn ich, dem ich auch nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen.
12) Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer.
Johannes 15, 9 – 14
9) Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch auch. Bleibet in meiner Liebe!
10) So ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.
11) Solches rede ich zu euch, auf dass meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.
12) Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe.
13) Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.
14) Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete.
Apostelgeschichte 8, 9 – 13
9) Es war aber ein Mann mit Namen Simon, der zuvor in der Stadt Zauberei trieb und bezauberte das samarische Volk und gab vor, er wäre etwas Großes.
10) Und sie sahen alle auf ihn, beide, klein und groß, und sprachen: Der ist die Kraft Gottes, die da groß ist.
11) Sie sahen aber darum auf ihn, dass er sie lange Zeit mit seiner Zauberei bezaubert hatte.
12) Da sie aber den Predigten des Philippus glaubten von dem Reich Gottes und von dem Namen Jesu Christi, ließen sich taufen Männer und Weiber.
13) Da ward auch Simon gläubig und ließ sich taufen und hielt sich zu Philippus. Und als er sah die Zeichen und Taten, die da geschahen, verwunderte er sich.
Sacharja 8, 15 – 17
15) also gedenke ich nun wiederum in diesen Tagen, wohlzutun Jerusalem und dem Hause Juda. Fürchtet euch nur nicht.
16) Das ist’s aber was ihr tun sollt: Rede einer mit dem andern Wahrheit, und richtet recht, und schafft Frieden in euren Toren;
17) und denke keiner Arges in seinem Herzen wider seinen Nächsten, und liebt nicht falsche Eide! denn solches alles hasse ich, spricht der Herr.
Psalm 86, 1 – 7
1) Ein Gebet Davids.
Herr neige deine Ohren und erhöre mich; denn ich bin elend und arm.
2) Bewahre meine Seele; denn ich bin heilig. Hilf du, mein Gott, deinem Knechte, der sich verlässt auf dich.
3) Herr, sei mir gnädig; denn ich rufe täglich zu dir!
4) Erfreue die Seele deines Knechts, denn nach dir, Herr, verlangt mich.
5) Denn du, Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen.
6) Vernimm, Herr, mein Gebet und merke auf die Stimme meines Flehens.
7) In der Not rufe ich dich an; du wollest mich erhören.
Apostelgeschichte 18, 9 – 11
9) Es sprach aber der Herr durch ein Gesicht in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede, und schweige nicht!
10) denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt.
11) Er saß aber daselbst ein Jahr und sechs Monate und lehrte sie das Wort Gottes.
Matthäus 6, 19 – 21
19) Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen.
20) Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen.
21) Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.
Matthäus 5, 14 – 16
14) Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
15) Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind.
16) Also laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.