2. Sonntag nach Epiphanias

Matthäus 5, 8 – 12

8) Selig sind, die reines Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

9) Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

10) Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr.

11) Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, so sie daran lügen.

12) Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel wohl belohnt werden. Denn also haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.

 

1. Sonntag nach Epiphanias

Matthäus 4, 17 – 20

17) Von der Zeit an fing Jesus an, zu predigen und zu sagen: Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!

18) Als nun Jesus an dem Galiläischen Meer ging, sah er zwei Brüder, Simon, der da heißt Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer.

19) Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!

20) Alsbald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.

 

Sonntag nach Neujahr

Hebräer 12, 12 – 15

12) Darum richtet wieder auf die lässigen Hände und die müden Kniee

13) und tut gewisse Tritte mit euren Füßen, daß nicht jemand strauchle wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde.

14) Jaget nach dem Frieden gegen jedermann und der Heiligung, ohne welche wird niemand den HERRN sehen,

15) und sehet darauf, daß nicht jemand Gottes Gnade versäume; daß nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Unfrieden anrichte und viele durch dieselbe verunreinigt werden;

 

Quasimodogeniti

1.Johannes 5, 1 – 5

1) Wer da glaubt, dass Jesus sei der Christus, der ist von Gott geboren; und wer da liebt den, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist.

2) Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.

3) Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

4) Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

5) Wer ist aber, der die Welt überwindet, wenn nicht, der da glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?

 

Misericordias Domini

Titus 2, 11 – 15

11) Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen

12)  und züchtigt uns, dass wir sollen verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste, und züchtig, gerecht und gottselig leben in dieser Welt

13) und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsers Heilandes, Jesu Christi,

14) der sich selbst für uns gegeben hat, auf dass er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das fleißig wäre zu guten Werken.

15) Solches rede und ermahne und strafe mit gutem Ernst. Lass dich niemand verachten.

 

3. Sonntag nach Trinitatis

Jakobus 1, 2 – 8

2) Meine lieben Brüder, achtet es für eitel Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallet,

3) und wisset, dass euer Glaube, wenn er rechtschaffen ist, Geduld wirkt.

4) Die Geduld aber soll festbleiben bis ans Ende, auf dass ihr seid vollkommen und ganz und keinen Mangel habet.

5) So aber jemand unter euch Weisheit mangelt, der bitte Gott, der da gibt einfältig jedermann und rücket’s niemand auf, so wird sie ihm gegeben werden.

6) Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer da zweifelt, der ist wie die Meereswoge, die vom Winde getrieben und gewebt wird.

7) Solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem HERRN empfangen werde.

8) Ein Zweifler ist unbeständig in allen seinen Wegen.

 

6. Sonntag nach Trinitatis

Römer 8, 33 – 39

33) Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht.

34) Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.

35) Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Fährlichkeit oder Schwert?

36) Wie geschrieben steht: „Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.“

37) Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat.

38) Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,

39) weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN.

 

Kirchentag

Alle Geschwister und Gäste sind herzlich eingeladen zum gemeinsamen Gottesdienst anlässlich unseres Kirchentages.

2. Sonntag nach Trinitatis

Römer 15, 29 – 33

29) Ich weiß aber, wenn ich zu euch komme, dass ich mit vollem Segen des Evangeliums Christi kommen werde.

30) Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, durch unsern HERRN Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes, dass ihr helfet kämpfen mit Beten für mich zu Gott,

31) auf dass ich errettet werde von den Ungläubigen in Judäa, und dass mein Dienst, den ich für Jerusalem tue, angenehm werde den Heiligen,

32) auf dass ich mit Freuden zu euch komme durch den Willen Gottes und mich mit euch erquicke.

33) Der Gott aber des Friedens sei mit euch allen! Amen.

 

1. Sonntag nach Trinitatis

1.Korinther 2, 11 – 16

11) Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als der Geist des Menschen, der in ihm ist? Also auch weiß niemand, was in Gott ist, als der Geist Gottes.

12) Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott gegeben ist;

13) welches wir auch reden, nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der heilige Geist lehrt, und richten geistliche Sachen geistlich.

14) Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich gerichtet sein.

15) Der geistliche aber richtet alles, und wird von niemand gerichtet.

16) Denn „wer hat des HERRN Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen?“ Wir aber haben Christi Sinn.