Matthäus 5, 3-10 (Lutherbibel 1912):
3Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr.
4Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
5Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
6Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
7Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
8Selig sind, die reines Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
9Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
10Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr.
Matthäus 5, 3-10 (Lutherbibel 2017)
Lukas 22, 54 – 62:
DIE VERLEUGNUNG DES PETRUS
54 Sie ergriffen ihn aber und führten ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus aber folgte von ferne.
55 Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich mitten unter sie.
56 Da sah ihn eine Magd im Licht sitzen und sah ihn genau an und sprach: Dieser war auch mit ihm.
57 Er aber leugnete und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht.
58 Und nach einer kleinen Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch einer von denen. Petrus aber sprach: Mensch, ich bin’s nicht.
59 Und nach einer Weile, etwa nach einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrhaftig, dieser war auch mit ihm; denn er ist auch ein Galiläer.
60 Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, während er noch redete, krähte der Hahn.
61 Und der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
62 Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
Lukas 22, 54-62 (Lutherbibel 2017)
Kirchentag
1. Petrus 3, 13-17 (Lutherbibel 1912):
13Und wer ist, der euch schaden könnte, so ihr dem Guten nachkommt?
14Und ob ihr auch leidet um Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch aber vor ihrem Trotzen nicht und erschrecket nicht;
15heiliget aber Gott den Herrn in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung jedermann, der Grund fordert der Hoffnung, die in euch ist,
16und das mit Sanftmütigkeit und Furcht; und habt ein gutes Gewissen, auf daß die, so von euch afterreden als von Übeltätern, zu Schanden werden, daß sie geschmäht haben euren guten Wandel in Christo.
17Denn es ist besser, so es Gottes Wille ist, daß ihr von Wohltat wegen leidet als von Übeltat wegen.
1. Petrus 3, 13-17 (Lutherbibel 2017)

Psalm 86, 3-8 (Lutherbibel 1912):
3Herr, sei mir gnädig; denn ich rufe täglich zu dir!
4Erfreue die Seele deines Knechts; denn nach dir, Herr, verlangt mich.
5Denn du, Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen.
6Vernimm, Herr, mein Gebet und merke auf die Stimme meines Flehens.
7In der Not rufe ich dich an; du wollest mich erhören.
8Herr, es ist dir keiner gleich unter den Göttern, und ist niemand, der tun kann wie du.
Psalm 86, 3-8 (Lutherbibel 2017)
Abendmahl
Psalm 71, 1-5 (Lutherbibel 1912):
1Herr, ich traue auf dich; laß mich nimmermehr zu Schanden werden.
2Errette mich durch deine Gerechtigkeit und hilf mir aus; neige deine Ohren zu mir und hilf mir!
3Sei mir ein starker Hort, dahin ich immer fliehen möge, der du zugesagt hast mir zu helfen; denn du bist mein Fels und meine Burg.
4Mein Gott, hilf mir aus der Hand des Gottlosen, aus der Hand des Ungerechten und Tyrannen.
5Denn du bist meine Zuversicht, Herr Herr, meine Hoffnung von meiner Jugend an.
Psalm 71, 1-5 (Lutherbibel 2017)
Lukas 2, 41-52 (Lutherbibel 1912):
41Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Osterfest.
42Und da er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf gen Jerusalem nach Gewohnheit des Festes.
43Und da die Tage vollendet waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb das Kind Jesus zu Jerusalem, und seine Eltern wußten’s nicht.
44Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Gefreunden und Bekannten.
45Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wiederum gen Jerusalem und suchten ihn.
46Und es begab sich, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte.
47Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antworten.
48Und da sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.
49Und er sprach zu ihnen: Was ist’s, daß ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, daß ich sein muß in dem, das meines Vaters ist?
50Und sie verstanden das Wort nicht, das er mit ihnen redete.
51Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.
52Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
Lukas 2, 41-52 (Lutherbibel 2017)
Prediger 7, 15-18 (Lutherbibel 1912):
15Allerlei habe ich gesehen in den Tagen meiner Eitelkeit. Da ist ein Gerechter, und geht unter in seiner Gerechtigkeit; und ist ein Gottloser, der lange lebt in seiner Bosheit.
16Sei nicht allzu gerecht und nicht allzu weise, daß du dich nicht verderbest.
17Sei nicht allzu gottlos und narre nicht, daß du nicht sterbest zur Unzeit.
18Es ist gut, daß du dies fassest und jenes auch nicht aus deiner Hand lässest; denn wer Gott fürchtet, der entgeht dem allem.
Prediger 7, 15-18 (Lutherbibel 2017)
Matthäus 14, 22-33 (Lutherbibel 1912):
22Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, daß sie in das Schiff traten und vor ihm herüberfuhren, bis er das Volk von sich ließe.
23Und da er das Volk von sich gelassen hatte, stieg er auf einen Berg allein, daß er betete. Und am Abend war er allein daselbst.
24Und das Schiff war schon mitten auf dem Meer und litt Not von den Wellen; denn der Wind war ihnen zuwider.
25Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer.
26Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und sprachen: Es ist ein Gespenst! und schrieen vor Furcht.
27Aber alsbald redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht!
28Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so heiß mich zu dir kommen auf dem Wasser.
29Und er sprach: Komm her! Und Petrus trat aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, daß er zu Jesu käme.
30Er sah aber einen starken Wind; da erschrak er und hob an zu sinken, schrie und sprach: Herr, hilf mir!
31Jesus aber reckte alsbald die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: O du Kleingläubiger, warum zweifeltest du?
32Und sie traten in das Schiff, und der Wind legte sich.
33Die aber im Schiff waren, kamen und fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrlich Gottes Sohn!
Matthäus 14, 22-33 (Lutherbibel 2017)
Lukas 24, 28-35 (Lutherbibel 1912):
28Und sie kamen nahe zum Flecken, da sie hingingen; und er stellte sich, als wollte er fürder gehen.
29Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben.
30Und es geschah, da er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot, dankte, brach’s und gab’s ihnen.
31Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen.
32Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege, als er uns die Schrift öffnete?
33Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten wieder gen Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren,
34welche sprachen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und Simon erschienen.
35Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wäre an dem, da er das Brot brach.
Lukas 24, 28-35 (Lutherbibel 2017)
Jesaja 43, 18-21 (Lutherbibel 1912):
18Gedenket nicht an das Alte und achtet nicht auf das Vorige!
19Denn siehe, ich will ein Neues machen; jetzt soll es aufwachsen, und ihr werdet’s erfahren, daß ich Weg in der Wüste mache und Wasserströme in der Einöde,
20daß mich das Tier auf dem Felde preise, die Schakale und Strauße. Denn ich will Wasser in der Wüste und Ströme in der Einöde geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten.
21Dies Volk habe ich mir zugerichtet; es soll meinen Ruhm erzählen.
Jesaja 43, 18-21 (Lutherbibel 2017)