17. Sonntag nach Trinitatis

1. Korinther 12, 1-6 (Lutherbibel 1912):

1Von den geistlichen Gaben aber will ich euch, liebe Brüder, nicht verhalten.
2Ihr wisset, daß ihr Heiden seid gewesen und hingegangen zu den stummen Götzen, wie ihr geführt wurdet.
3Darum tue ich euch kund, daß niemand Jesum verflucht, der durch den Geist Gottes redet; und niemand kann Jesum einen Herrn heißen außer durch den heiligen Geist.
4Es sind mancherlei Gaben; aber es ist ein Geist.
5Und es sind mancherlei Ämter; aber es ist ein Herr.
6Und es sind mancherlei Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirket alles in allen. 

1. Korinther 12, 1-6 (Lutherbibel 2017)

16. Sonntag nach Trinitatis

Sirach 42, 18-25 (Lutherbibel 1912):

18Er allein erforscht den Abgrund und der Menschen Herzen und weiß, was sie gedenken.
19Denn der Herr weiß alle Dinge und sieht, zu welcher Zeit ein jegliches geschehen werde.
20Er verkündigt, was vergangen und was zukünftig ist, und offenbart, was verborgen ist; er versteht alle Heimlichkeit, und ist ihm keine Sache verborgen.
21Er beweist seine große Weisheit herrlich, und er ist von Ewigkeit bis in Ewigkeit.
22Man kann ihn weder größer noch geringer machen, und er bedarf keines Rats.
23Wie lieblich sind alle seine Werke, wiewohl man kaum ein Fünklein davon erkennen kann!
24Es lebt alles und bleibt für und für; und wozu er ihrer bedarf, sind sie alle gehorsam.
25Es sind immer zwei und zwei, eins gegen eins; und was er macht, daran ist kein Fehl. 

Sirach 42, 18-25 (Lutherbibel 2017)

15. Sonntag nach Trinitatis

2. Thessalonicher 3, 1-5 (Lutherbibel 1912):

1Weiter, liebe Brüder, betet für uns, daß das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde wie bei euch,
2und daß wir erlöst werden von den unverständigen und argen Menschen. Denn der Glaube ist nicht jedermanns Ding.
3Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Argen.
4Wir versehen uns aber zu euch in dem Herrn, daß ihr tut und tun werdet, was wir euch gebieten.
5Der Herr aber richte eure Herzen zu der Liebe Gottes und zu der Geduld Christi.

2. Thessalonicher 3, 1-5 (Lutherbibel 2017)

14. Sonntag nach Trinitatis

Kolosser 2, 6-10 (Lutherbibel 1912):

6Wie ihr nun angenommen habt den Herrn Christus Jesus, so wandelt in ihm
7und seid gewurzelt und erbauet in ihm und fest im Glauben, wie ihr gelehrt seid, und seid in demselben reichlich dankbar.
8Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und lose Verführung nach der Menschen Lehre und nach der Welt Satzungen, und nicht nach Christo.
9Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig,
10und ihr seid vollkommen in ihm, welcher ist das Haupt aller Fürstentümer und Obrigkeiten; 

Kolosser 2, 6-10 (Lutherbibel 2017)

13. Sonntag nach Trinitatis

Sacharja 8, 4-8 (Lutherbibel 1912):

4So spricht der Herr Zebaoth: Es sollen noch fürder wohnen in den Gassen zu Jerusalem alte Männer und Weiber und die an Stecken gehen vor großem Alter;
5und der Stadt Gassen sollen sein voll Knaben und Mädchen, die auf ihren Gassen spielen.
6So spricht der Herr Zebaoth: Ist solches unmöglich vor den Augen dieses übrigen Volks zu dieser Zeit, sollte es darum auch unmöglich sein vor meinen Augen? spricht der Herr Zebaoth.
7So spricht der Herr Zebaoth: Siehe, ich will mein Volk erlösen vom Lande gegen Aufgang und vom Lande gegen Niedergang der Sonne;
8und will sie herzubringen, daß sie zu Jerusalem wohnen; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein in Wahrheit und Gerechtigkeit.

Sacharja 8, 4-8 (Lutherbibel 2017)

12. Sonntag nach Trinitatis

2. Korinther 3, 4-9 (Lutherbibel 1912):

4Ein solch Vertrauen aber haben wir durch Christum zu Gott.
5Nicht, daß wir tüchtig sind von uns selber, etwas zu denken als von uns selber; sondern daß wir tüchtig sind, ist von Gott,
6welcher auch uns tüchtig gemacht hat, das Amt zu führen des neuen Testaments, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.
7So aber das Amt, das durch die Buchstaben tötet und in die Steine gebildet war, Klarheit hatte, also daß die Kinder Israel nicht konnten ansehen das Angesicht Mose’s um der Klarheit willen seines Angesichtes, die doch aufhört,
8wie sollte nicht viel mehr das Amt, das den Geist gibt, Klarheit haben!
9Denn so das Amt, das die Verdammnis predigt, Klarheit hat, wie viel mehr hat das Amt, das die Gerechtigkeit predigt, überschwengliche Klarheit. 

2. Korinther 3, 4-9 (Lutherbibel 2017)

11. Sonntag nach Trinitatis

Römer 8, 1-4 (Lutherbibel 1912):

1So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist.
2Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
3Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch,
4auf daß die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist. 

Römer 8, 1-4 (Lutherbibel 2017)

9. Sonntag nach Trinitatis

Psalm 147, 1-6 (Lutherbibel 1912):

1Lobet den Herrn! denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding; solch Lob ist lieblich und schön.
2Der Herr baut Jerusalem und bringt zusammen die Verjagten Israels.
3Er heilt, die zerbrochnes Herzens sind, und verbindet ihre Schmerzen.
4Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen.
5Unser Herr ist groß und von großer Kraft; und ist unbegreiflich, wie er regiert.
6Der Herr richtet auf die Elenden und stößt die Gottlosen zu Boden.

Psalm 147, 1-6 (Lutherbibel 2017)

10. Sonntag nach Trinitatis

Tag der Versöhnung / Abendmahl

Römer 5, 10-11 (Lutherbibel 1912):

10Denn so wir Gott versöhnt sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun versöhnt sind.
11Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben.

Römer 5, 10-11 (Lutherbibel 2017)

7. Sonntag nach Trinitatis

Joel 2, 12-14 (Lutherbibel 1912):

12Doch spricht auch jetzt der Herr: Bekehret euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen!
13Zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider, und bekehret euch zu dem Herrn, eurem Gott! denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und ihn reut bald der Strafe.
14Wer weiß, es mag ihn wiederum gereuen, und er mag einen Segen hinter sich lassen, zu opfern Speisopfer und Trankopfer dem Herrn, eurem Gott.

Joel 2, 12-14 (Lutherbibel 2017)