Apostelwort 2_2026

Geistliche Apostelnamen

 

Ist ein Apostel mit einem geistlichen Namen jemand anderes?

Ihr Lieben, diese Frage habe ich mir seit Oktober 2023 gestellt, da ab diesem Zeitpunkt die ersten Offenbarungen
an unser Ohr (die Apostelkonferenz) gedrungen sind, die geistlichen Namen wieder anzunehmen.

Wird ein Gesandter des Herrn durch einen geistlichen Namen zu einer anderen Person?

Dazu fiel mir die Bibelstelle Johannes 1, 42 ein:
„Und er führte ihn zu Jesus. Als Jesus ihn sah, sprach er: Du bist Simon, der Sohn des Johannes; du sollst Kephas
heißen, das heißt übersetzt: Fels.“

Jesus vergibt hier einen Beinamen, der den Weg des Simon verändern wird. Der Herr erkennt in Simon Eigenschaften,
die ihn zum Fels machen, wo es später heißt, auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen.

Mit dem geistlichen Namen der Apostel beginnt ein neuer Wegabschnitt nicht nur für die Apostel, sondern für jeden
Bruder und jede Schwester unseres Apostelamtes Jesu Christi. Gott möchte uns neu ausrichten,
wir sollen Eigenschaften annehmen, die Gott in uns sieht.

Der Name allein hilft nicht. Ich muss bereit sein, mich ausrichten zu lassen. Mit dem Beinamen hat Gott uns eine
Ausrichtung gezeigt, die uns hilft zu erkennen, wie wir sein können, welche Charaktereigenschaften heute dienlich
und gut sind. Die Schrift sagt uns, du musst von Neuem geboren werden und der „alte Adam“ muss sterben. Diesen
Weg haben wir alle vor uns!

Lasst mich bitte dazu ein natürliches Beispiel bringen. Es gibt wahrscheinlich auch in deiner Familie Menschen, die
einen Spitznamen (Beinamen) haben. Warum? Mit dem Spitznamen wird der Mensch beschrieben, wie er in seinem
Alltag zu sehen ist. Er spiegelt oft charakterliche Eigenschaften wider. Der Unterschied zwischen einem Spitznamen
und einem geistlichen Namen besteht darin, dass der Spitzname den Menschen beschreibt, wie er ist! Der geistliche
Name beschreibt den Menschen, den Gott in ihm sieht und er fordert die Veränderung des Menschen. Beide drücken
aber auch familiäre Nähe und Zugehörigkeit aus. Jeder, der diesen Namen hört, kann diesen Menschen mit seinem
Beinamen einschätzen.

Die geistlichen Namen der Apostel sollen genau dieses Vertrautsein in unserer Kirche symbolisieren und gleichzeitig
die Apostel auffordern, eine Nachfolge der biblischen Menschen anzustreben, die uns als Wegweisung gegeben
wurden.

In unserer Kirche wurden die geistlichen Namen bei der Vereinigung unseres Apostelamtes abgelegt, da es keine
Offenbarungen in dieser Zeit mehr dazu gegeben hat. Ich glaube, es war kein Abbruch des Glaubens, wenn Apostel
mit ihrem bürgerlichen Namen gesetzt wurden. Apostel sein heißt, gesandt zu sein!

In unserer Apostelkonferenz hatten wir zwischenzeitlich dieses Thema ausgeblendet, weil es keine Offenbarungen
dazu gab. Aber seit Oktober 2023 erhielten wir wiederholt mehrere deutliche Offenbarungen aus unterschiedlichen
Bereichen und Gefäßen. Also befragten wir unseren Propheten, ob er uns etwas dazu sagen könne. Gott hat ihm
nacheinander geistliche Namen zu den derzeit aktiven Aposteln genannt. Wir waren relativ erschrocken, wie konkret
die Namensgebung war und haben uns mit diesen Namen auseinandergesetzt. Dabei wurden die geoffenbarten
geistlichen Namen nicht nur einmal, sondern mehrfach zu verschiedenen Zeiten von Gott gezeigt.

Wir stellten schnell fest, dass diese Namen uns schon länger begleiteten. Eher unbewusst war das eine oder andere
erkennbar.

Zum Beispiel bei der Berufung unseres Apostelbruders Hardy Grothe kam im Berufungssegen die Aussage:
Und wie mein Sohn Johannes einstens durchs Land gegangen ist und hat von der Liebe geredet und gezeugt
– von der Liebe meines Sohnes Jesus Christus – so sollst auch du mit der Liebe, die ich in dein Herz gegeben
habe, durchs Land gehen.

So können wir noch mehrere Beispiele benennen. Gott ruft uns bei seinem Namen. Es dient zur Orientierung und
zur Sicherheit im Glauben!

Warum schreibe ich euch? Es ist uns wichtig, jeden von euch mitzunehmen und euch teilhaben zu lassen an dem,
was Gott gezeigt hat. Hatten also die Apostel vor uns unrecht mit der Abschaffung der geistlichen Namen? Machen
wir mal so oder so, wie es uns gefällt? Ich möchte hier klar sagen, es geht nicht um richtig oder falsch! Ich achte alle
Entscheidungen, die unsere Väter getroffen haben, da ich davon ausgehe, dass diese Entscheidungen aus einem
ehrlichen Herzen getroffen wurden, mit dem Erkenntnisstand zur Zeit ihres Wirkens.

Weiter glaube ich, dass es oft schwer ist, den klaren Willen Gottes zu erkennen oder diesen wahrzunehmen. Wenn
kein Name gezeigt wurde, ist es besser, den Namen nicht zuzuordnen. Die Grundlage für Offenbarungen ist die
Einigkeit im Apostelamt Jesu Christi unter uns Glaubensgeschwistern. Gott möchte uns so viel schenken. Lassen
wir uns doch bitte beschenken!

Durch die Einigkeit in der Apostelkonferenz und durch das Ringen und Rufen um Klarheit, hat Gott uns beschenkt
und jedem durch Offenbarung einen Namen zugewiesen. Diesen möchten wir tragen und versuchen, uns ganz in
diesem wiederzufinden, mit all der Veränderung, die unser Vater von uns erwartet als seine Jünger und Nachfolger
unseres Herrn Jesu Christi.

Bitte lasst uns auch weiterhin gemeinsam um Wegweisung beten!

Gerne sind wir bereit, mit euch ins Gespräch zu gehen. Es gibt viele Offenbarungen, in denen Gott uns seinen Weg
zeigen möchte. Das betrifft nicht nur die Namensgebung der Apostel.

Gott mit uns!

Apostel Petrus
im Auftrag der Apostelkonferenz