Kirchengemeinde Berlin-Hohenschönhausen

Adresse

Apostelamt Jesu Christi KöR
Kirchengemeinde Berlin-Hohenschönhausen
Konrad-Wolf-Str. 102
13055 Berlin

Gottesdienste

Jeden Sonntag um 10.00 Uhr.

Gemeinsamer Gottesdienst der Gemeinden Biesdorf, Hohenschönhausen, Marzahn und Reinickendorf
am 26. Dezember (2. Weihnachtstag) jeweils um 11 Uhr in der Kirche Alt-Marzahn, Alt Marzahn 61, 12685 Berlin

 

Chorproben

Mittwochs 14-tägig, ab 22.02.2017 um 19 Uhr

 

Gemeindeabende

Termine folgen

 

Religionsunterricht

16.09.+30.09.17
14.10.17
11.11.+25.11.17 (Weihnachtsbasteln) jeweils 10.30 Uhr im Veranstaltungsraum im 1.OG

Historie der Gemeinde

Priester im Laufe der Jahre
1. Priester Horst Kaufmann Vom 13.07.1954 Bis 25.11.1960
2. Priester Heinz Matschke Vom 30.11.1960 Bis 25.07.1961
3. Ältester Heinz Matschke Vom 25.07.1961 Bis 06.06.1965
4. Priester Karl Miethling Vom 06.06.1965 Bis 20.08.1972
5. Priester Günther Lemke Vom 20.08.1972 Bis 20.09.1981
6. Priester Klaus Schuster Vom 08.11.1981 Bis 14.11.1982
7. Priester Werner Fischer Vom 17.11.1982 Bis 02.05.1998
8. Priester Andrè Hille Vom 02.05.1998 Bis 02.05.2009
9. Priester Thomas Heinze Vom 02.05.2009 Bis

 

Aktueller Gemeindebrief

Wenn ich wüsste, dass die Welt morgen untergeht, würde ich heute einen Apfelbaum pflanzen.

Als ich neulich, eigentlich wie jeden Tag, an der Häuserwand auf dem Foto vorbeifuhr, sah ich nicht nur das mir inzwischen schon vertraute Frauengesicht mit den beiden Kindern, sondern ich las auch bewusst den dazu geschriebenen Spruch. „Wenn ich wüsste, dass die Welt morgen untergeht, würde ich heute einen Apfelbaum pflanzen.“ Ein Zitat von Martin Luther, welches da so groß über der Greifswalder Straße prangt. Den ganzen Weg zur Arbeit dachte ich über den Spruch 16.04.2016 2. Quartal 2016 nach. Eigentlich ist es schon merkwürdig, dass jemand einen Baum pflanzen will, wenn er weiß, dass morgen die Welt untergeht. Jeder weiß doch, dass so ein Baum erst nach Jahren Früchte trägt. Wo ist da die Logik? Ich glaube, Martin Luther wusste, dass für jeden einzelnen Menschen die Welt untergehen kann oder anders formuliert, jeder Tag für ihn der Letzte sein kann. Das Leben von Martin Luther ist bezeichnend dafür. Sein wirken und schaffen, seine Standhaftigkeit im Glauben, haben die ganze Welt nachhaltig verändert. In der heutigen Zeit wird es einem nicht leicht gemacht anderen zu helfen. Meist ist das Misstrauen fremder oder generell anderen Menschen gegenüber so groß, dass Hilfe als solche gar nicht angenommen wird. Oftmals kommt sogar die Frage, wenn ich jemanden um Hilfe bitte: “Was habe ich denn davon?“. Und dann gibt es natürlich noch die Leute, die einen schamlos ausnutzen, wenn man ihnen Hilfe anbietet. Du sollst also nicht noch schnell für dich etwas tun, sondern für die anderen, die nach dir noch da sind, Menschen, die einen Nutzen aus deiner Tat ziehen können, egal ob du sie kanntest oder nicht. War das nicht auch das Thema der Textworte, die wir an den vergangenen Sonntagen hörten? Es gibt zu viele Menschen, die nur an sich denken, ihren Profit, ihre Belange, den eigenen Vorteil. Aber wenn du willst, dass diese Welt schöner wird, dann sollten wir alle darüber nachdenken, wie man es seinem Nachbarn, seinem Nächsten angenehmer machen kann. Abschließend denke ich, wir sollten uns ohne Angst der Zukunft stellen, auch und gerade wenn für uns die Welt untergeht.

Euer Diakon Müller